Geschäftsbericht 2009

11KONZERNLAGEBERICHT In diesem Kapitel informieren wir über die Geschäfts- entwicklung des gesamten Mannheimer Konzerns im abgelaufenen Jahr. Zusätzliche Informationen finden sich in der Übersicht auf der ersten Umschlagseite „Auf einen Blick“ und im Konzernanhang unter „Weitere Angaben zu Posten der Bilanz“ bzw. „Weitere Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung“ auf den Seiten 58ff. Alle nachfolgend aufgeführten Angaben sind vollkonsolidierte Werte. Detaillierte Informationen zu unseren jeweiligen Segmenten liefern wir in der Segmentberichterstattung auf den Seiten 84f. Versicherungstechnik Wir weisen 2009 einen Anstieg der gebuchten Brutto- beiträge im Konzern von 25,3 Prozent auf 376,2 (i.V. 300,3) Mio € aus. Die Erhöhung erklärt sich daraus, dass die Mannheimer Krankenversicherung AG seit dem zweiten Quartal 2009 wieder in unseren Konzernabschluss einbezogen wird. Ohne die Reinte- gration unseres Krankenversicherers summieren sich die Beitragseinnahmen im Konzern im Berichtsjahr auf 297,5 Mio €, das entspricht einem Rückgang von 0,9 Prozent. In der Schaden- und Unfallversicherung erzielten wir zum Jahresende gebuchte Bruttobeiträge von 283,9 (i.V. 288,3) Mio €. Die höchsten Wachstums- raten erreichten wir mit unseren Markenprodukten. In der Krankenversicherung verzeichnen wir gebuchte Bruttobeiträge von 78,7 Mio €. Die Mann- heimer Krankenversicherung AG profilierte sich vor allem mit ihrer Krankheitskostenvollversicherung, ihrem innovativen Gesundheitsschutz PURISMA® und ihrer Pflegekostenversicherung HUMANIS® , die sich durch Leistungsstärke und hohe Flexibilität aus- zeichnen. So konnte die Mannheimer Krankenver- sicherung AG im Geschäftsjahr 2009 ein erfreuliches Wachstum des Neugeschäfts von gut 40 Prozent erzielen. In der Lebensversicherung verbuchten wir mit Produkten der betrieblichen Altersvorsorge beacht- liche Erfolge im Neugeschäft. So erhöhten sich die gebuchten Bruttobeiträge auf 13,6 (i.V. 12,0) Mio €. Im Konzern nahmen die Aufwendungen für Versicherungsfälle (brutto) um 22,4 Prozent auf 218,7 Mio € zu. Dieser Anstieg resultiert ebenfalls aus der Reintegration der Mannheimer Krankenversicherung AG in den Konzern. Bereinigt um den Effekt betragen die Aufwendungen für Versicherungsfälle 169,8 Mio €. Die Bruttoschadenquote reduzierte sich auf 57,5 (i.V. 59,6) Prozent. Die Nettoschadenquote (nach Abrechnung mit den Rückversicherern) ging auf 53,9 (i.V. 64,9) Prozent zurück. Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (brutto) betragen 105,6 (i.V. 92,9) Mio €. Auch diese Erhöhung erklärt sich zum großen Teil aus dem Erwerb der Mannheimer Krankenversicherung AG in den Konzern. Bleibt diese unberücksichtigt, summieren sich die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb auf 93,7 Mio €. Die Kostenquote (brutto) ermäßigte sich auf 28,1 (i.V. 30,9) Prozent. Kapitalanlagen Die Übernahme der Mannheimer Krankenversiche- rung AG durch die Mannheimer AG Holding wirkt sich naturgemäß auch auf den Kapitalanlagenbestand des gesamten Mannheimer Konzerns aus. Mit einem Volumen von 508,6 Mio € ist die Mannheimer Krankenversicherung AG nunmehr der größte Kapital- anleger innerhalb des Konzerns, gefolgt von der Mannheimer Versicherung AG mit einem Bestand an Kapitalanlagen von 386,4 Mio €. Der Kapitalanlagenbestand im Konzern erhöhte sich zum 31. Dezember 2009 deutlich auf 1.035,4 (i.V. 539,3) Mio €. Durch die Übernahme der Positionen des Krankenversicherers sowie weitere Investitionen in den Bereich der Namensschuldver- schreibungen und Schuldscheindarlehen umfasst Geschäftsverlauf

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