22 KONZERNLAGEBERICHT Personalstruktur Im Jahresdurchschnitt 2009 waren in unserem Kon- zern 842 (i.V. 846) Mitarbeiter beschäftigt. Davon arbeiteten 841 im Inland. Im Berichtsjahr sind erstmals wieder die Mitarbeiter der Mannheimer Krankenversicherung AG einbezogen. Ohne die Reintegration der Gesellschaft würden die entspre- chenden Konzernwerte 773 (i.V. 779) lauten. Die Personalkosten des Konzerns betragen auf- grund der Reintegration der Mannheimer Kranken- versicherung AG 60,4 (i.V. 56,4 ohne Mannheimer Krankenversicherung AG) Mio €. Davon entfallen ■ 45,2 (i.V. 43,7) Mio € auf Löhne und Gehälter, ■ 7,8 (i.V. 7,3) Mio € auf Soziale Aufwendungen, ■ 6,9 (i.V. 5,0) Mio € auf die Betriebliche Alters- versorgung, ■ 0,5 (i.V. 0,4) Mio € auf sonstige persönliche Aufwendungen. Das Durchschnittsalter unserer Mitarbeiter einschließ- lich der Auszubildenden liegt mit 43,0 Jahren über dem Durchschnitt der Versicherungswirtschaft (41,2 Jahre im Jahr 2008). Die durchschnittliche Betriebs- zugehörigkeit beträgt 16,2 Jahre (Branchendurch- schnitt: 13,8 Jahre im Jahr 2008). Der Anteil der Akademiker im Konzern redu- zierte sich leicht auf 33,3 (i.V. 34,4) Prozent. Damit liegt die Mannheimer nach wie vor über dem vom Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland (agv) publizierten Durchschnittswert von 18,3 Prozent (2008). Die Fehlzeitenquote liegt mit 2,6 (i.V. 3,3) Prozent unter dem Vorjahreswert und ist damit weiterhin deutlich niedriger als der vom agv für das Jahr 2008 ausgewiesene Branchendurchschnitt von 4,8 (i.V. 4,6) Prozent. Zukunftsweisendes Arbeitszeitmodell Wir setzen auf ein innovatives Arbeitszeitmodell. Seit 1. Juli 2007 wurde die wöchentliche Arbeitszeit aller Mitarbeiter in drei Stufen gekürzt, entsprechend wurden auch die Bruttogehälter abgesenkt. Von 2010 bis 2012 werden die wöchentliche Arbeitszeit und die Bezüge dann in drei weiteren Stufen wieder ent- sprechend erhöht. Unser Arbeitszeitmodell ermöglicht es uns, ■ die Personalkosten – trotz der tariflichen Anpassungen – zu reduzieren. ■ Arbeitsplätze bis Ende 2012 zu sichern. ■ unsere Know-how-Träger zu halten: Die Fluktua- tion reduzierte sich von 6,4 Prozent im Jahr 2007 auf 4,8 Prozent im Jahr 2009. ■ die Personalstruktur anzupassen: Unsere Mitarbeiter haben in der neuen Struktur neue Herausforderun- gen und Aufgaben gefunden und sich erfolgreich qualifiziert. Personalentwicklung Das Mannheimer „Selbstverständnis“ stärkt unsere Unternehmenskultur und ist unsere Vision, die wir durch zielgerichtetes Handeln zusammen erreichen werden. Es beschreibt unsere gemeinsamen Ziele, unser gemeinsames Auftreten und den Umgang mit- einander. Den Wortlaut haben wir am Anfang dieses Geschäftsberichts nach dem Magazinteil abgedruckt. Ziel unserer Personalentwicklung ist es, die Kom- petenzen unserer Führungskräfte und Mitarbeiter mit Blick auf unser Selbstverständnis weiterzuentwickeln. Für unsere Führungskräfte haben wir Kompetenz- profile formuliert. Diese beinhalten die jeweiligen Positionsziele, Aufgaben und die dafür notwendigen Kompetenzen. Als weiteres Instrument der Personalentwicklung nutzen wir Jahresgespräche. Hierbei vergleichen wir die vorhandenen Qualifikationen und Kompetenzen mit den veränderten Anforderungen und ermitteln so den Schulungs- und Entwicklungsbedarf. Die Bedarfsanalyse berücksichtigt dabei nicht nur die fach- liche Qualifikation, sondern insbesondere auch die Führungs- und Sozialkompetenz. Mitarbeiter
