DE   /   EN

Ethik und Integrität

Die dynamische internationale Expansion der EVN in den vergangenen Jahren war auch mit neuen Herausforderungen hinsichtlich kultureller Vielfalt, Wertvorstellungen und Geschäftsethik verbunden. Zur Förderung einer gemeinsamen Unternehmenskultur über sprachliche Barrieren oder Landesgrenzen hinweg wurde der EVN Verhaltenskodex formuliert. Er verdeutlicht den Mitarbeitern wesentliche Prinzipien und Verhaltensregeln der Unternehmenskultur der EVN und steht neben Deutsch auch in Englisch und in den Sprachen der Tochtergesellschaften – Bulgarisch, Mazedonisch und Russisch – zur Verfügung. Der EVN Verhaltenskodex wird laufend an die aktuellen Entwicklungen angepasst, insbesondere an die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Seine Grundlagen bilden neben internen Organisationsvorschriften und gesetzlichen Bestimmungen folgende internationale Regelwerke:

  • UN Global Compact
  • Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (UNO) und Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten
  • Dreigliedrige Grundsatzerklärung der International Labour Organisation (ILO) über multinationale Unternehmen und Sozialpolitik
  • ILO-Erklärung über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit
  • OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen
  • OECD-Übereinkommen zur Bekämpfung der Bestechung ausländischer Amtsträger im internationalen Geschäftsverkehr
  • Österreichischer Corporate Governance Kodex

Compliance-Management

Für den Aufbau, die Führung und die Weiterentwicklung des Compliance-Management-Systems (CMS) wurde per 1. Oktober 2012 die direkt dem Vorstand unterstellte Stabsstelle Corporate Compliance Management (CCM) eingerichtet. Das CMS gibt einen konzernweit einheitlichen Rahmen vor, der die Mitarbeiter im Arbeitsalltag dabei unterstützen soll, sich integer und gesetzestreu zu verhalten.

  • GRI-Indikator: Interne und externe Verfahren zu Compliance und Integrität (G4-57)

Ausrollung der Compliance-Schulungen

Im Geschäftsjahr 2013/14 hat die EVN mit der flächendeckenden Schulung ihrer Mitarbeiter in Bezug auf ethisches und gesetzeskonformes Verhalten bzw. der Vorstellung der Compliance-Organisation samt ihren internen Verfahren begonnen. Als Schulungsunterlage wurde die Compliance-Box „Compliance. It´s good Energy.“ entwickelt, die auch als Sammel- bzw. Nachschlagewerk für alle Mitarbeiter gedacht ist. Sie ist in den Konzernsprachen Deutsch, Englisch, Bulgarisch, Mazedonisch und Russisch verfügbar. Die Grundlage für den inhaltlichen Teil der Schulungen ist der in zehn Themenbereiche gegliederte Verhaltenskodex der EVN. Basierend auf der zuvor durchgeführten Risikoanalyse lag der Fokus auf den Themen „Kundinnen und Kunden“, „Kapitalmarkt und Investoren“, „Integrität und Vermeidung von Korruption“ sowie „Datenschutz und Vertraulichkeit“, die anhand konkreter Anwendungsfälle aus der Praxis diskutiert wurden. Auch das Thema Menschenrechte wurde als Bestandteil des Verhaltenskodex in den Schulungen thematisiert.

Aufgrund ihrer Schlüsselfunktion und ihrer erwünschten Vorbildwirkung wurden zunächst die Führungskräfte aller strategischen Geschäftseinheiten national wie international in jeweils fünfstündigen Workshops auf das Thema Compliance sensibilisiert. Daran anschließend erfolgten die entsprechenden Schulungen aller Mitarbeiter. In Kleingruppen wurden dabei das CMS der EVN sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Strukturen und Abläufe in zumindest zweieinhalbstündigen Schulungen erläutert. Für alle neuen Mitarbeiter wird das Compliance-Schulungsprogramm in identer Form umgesetzt. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2014/15 konnten auf diese Weise nahezu 8.000 Mitarbeiter und mehr als 200 Führungskräfte in zehn unterschiedlichen Sprachen an mehr als 100 verschiedenen Orten zu den angeführten Inhalten geschult werden. Damit ist sichergestellt, dass alle Mitarbeiter sowie alle Führungskräfte im EVN Konzern gut auf die Herausforderungen vorbereitet sind, die sich aus der Einhaltung der Compliance-Anforderungen ergeben.

  • GRI-Indikatoren: Gesamtzahl der Schulungsstunden von Mitarbeitern in Bezug auf die Menschenrechtspolitik und -verfahren der Organisation (G4-HR2); Schulungen zur Korruptionsprävention (G4-SO4)

Laufende Weiterentwicklung des Compliance-Managements

Neue Compliance-relevante Inhalte und Themenbereiche werden von den Experten der EVN laufend beobachtet. Nach Maßgabe einer Risikobewertung werden sie gegebenenfalls aufbereitet und in geeigneter Form in die Compliance-Box integriert. Zur weiteren Vertiefung der Inhalte erfolgen für besonders risikoexponierte Bereiche Spezialschulungen zu den relevanten Themen. Im Sinn der laufenden Adressierung des Themas und der Festigung bereits vermittelter Inhalte wurden neben den im EVN Intranet abrufbaren Inhalten auch E-Learning-Module für alle Mitarbeiter entwickelt. Ihre Implementierung konnte in allen strategischen Geschäftseinheiten und Konzerngesellschaften in Österreich mit Ende des Geschäftsjahres 2014/15 abgeschlossen werden. Für alle anderen Länder, in denen die EVN tätig ist, ist die Ausrollung des E-Learning-Programms bereits vorbereitet und die Umsetzung bis Mitte des kommenden Geschäftsjahres geplant. Darüber hinausgehend wurden spezielle Schulungen für Geschäftsführer, Leiter von Infrastrukturprojekten oder Vertriebsmitarbeiter angeboten. Anhand eines spezifischen Kommunikationsplans werden zudem laufend Informationsakzente zu aktuellen Compliance-Themen gesetzt.

Korruptionsprävention

Korruption stellt einen Risikofaktor im unternehmensinternen Risikomanagement dar, zu dem im Rahmen der Richtlinien des EVN Verhaltenskodex in allen Konzerngesellschaften einschlägige Unterweisungen erfolgen. Darüber hinaus wird im Rahmen aller Prüfungsprojekte der Internen Revision auf die Einhaltung sämtlicher Compliance- relevanter Vorgaben und Regelungen geachtet. Schon im Geschäftsjahr 2012/13 wurde für die österreichischen Mitarbeiter das vertrauliche und anonyme Hinweisgeberverfahren (Whistle Blowing) zur Meldung von Bedenken in Bezug auf ethisch nicht vertretbares oder rechtswidriges Verhalten über das EVN Intranet eingerichtet. In den Compliance-Schulungen wurde besonderes Augenmerk auf die Erklärung dieses Hinweisgebersystems gelegt. Compliance-Trainings und Compliance-Box informieren über den Ablauf des Meldeverfahrens, auf das Mitarbeiter über das Intranet und Geschäftspartner über die E-Mail-Adressen compliance@evn.at (bzw. mit Endung .bg für Bulgarien und .mk für Mazedonien) zugreifen können. Nach Abschluss der datenschutzrechtlichen Prüfungen an den wichtigsten Standorten im Ausland kommt das Hinweisgeberverfahren seit dem Geschäftsjahr 2014/15 auch in Bulgarien, Deutschland und Mazedonien zur Anwendung. Das Meldeverfahren im EVN Intranet wird neben Deutsch und Englisch in Kürze auch in den übrigen Konzernsprachen verfügbar sein. Eine Konzernanweisung legt das Verfahren und den Umgang mit den gemeldeten Bedenken sowie den Schutz des Hinweisgebers gegen Vergeltungsmaßnahmen fest.

In der Berichtsperiode wurde ein Verstoß gegen den Verhaltenskodex im Zusammenhang mit einer Nebenbeschäftigung über das Hinweisgebersystem gemeldet. Bei Vorliegen eines Korruptionsfalls, stellen Übertretungen und Verstöße gegebenenfalls eine Verletzung von Dienstpflichten dar; zusätzlich ist eine allfällige strafrechtliche Relevanz von den dazu berufenen Einrichtungen zu beurteilen. Sollte sich ein Verdacht bestätigen, würde dieser je nach Schwere und Schadensumfang zu arbeits- und sonstigen zivilrechtlichen Konsequenzen führen. Deshalb sind Mitarbeiter, die bei ihrer Arbeit in Interessen- oder Loyalitätskonflikte geraten, angehalten, sich direkt und rechtzeitig an den EVN Compliance Officer zu wenden.

  • GRI-Indikatoren: Meldung von Bedenken zu Integrität (G4-58); Untersuchung von Korruptionsrisiken (G4-SO3); Antikorruptionsmaßnahmen (G4-SO5)

Menschenrechte

Die EVN sieht es als ihre Verpflichtung an, die uneingeschränkte Wahrung der Menschenrechte in allen ihren Handlungsbereichen sicherzustellen. Die diesbezüglichen Agenden liegen im Verantwortungsbereich des Vorstands, der vom EVN Compliance Officer unterstützt wird. Ein wichtiges Werkzeug sind die Menschenrechtsklauseln in Bezug auf Investitions- und Beschaffungspraktiken, Gleichbehandlung, Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Kollektivverhandlungen, die Abschaffung von Kinderarbeit, die Abschaffung von Zwangs- und Pflichtarbeit, Beschwerdeverfahren, Sicherheitspraktiken und die Rechte indigener Gruppen. Bereits im Jahr 2005 hat sich die EVN zur Berücksichtigung der Prinzipien des UN Global Compact bekannt und sich selbst verpflichtet, für die vollständige Einhaltung der Menschenrechte an allen EVN Standorten und in allen ihren Geschäftsbereichen zu sorgen.

Überprüfung der Einhaltung der Menschenrechte

Im oben bereits erwähnten EVN Verhaltenskodex sind die für alle Mitarbeiter bindenden Grundsätze festgehalten und jedermann zugänglich. Da die EVN auch von ihren Lieferanten und Auftragnehmern die Wahrung ihrer Grundsätze und Werte verlangt, werden diese zur Einhaltung der EVN Integritätsklausel verpflichtet. Stichprobenartig werden die Auftragnehmer der EVN im Zuge der Erbringung ihrer Leistungen hinsichtlich der Einhaltung der Menschenrechte überprüft. Zusätzlich werden im Zuge der CSR-Zielgespräche entlang der Wertschöpfungskette relevante Menschrechtsthemen überprüft. Diese fließen sodann ebenfalls in die Zielformulierung mit ein.

  • GRI-Indikatoren: Investitionsvereinbarungen mit Menschenrechtsklauseln (HR1), Anzahl der Überprüfungen auf Einhaltung der Menschenrechte und/oder Folgenabschätzungen (G4-HR9)

Beim Einsatz von Sicherheitspersonal wird insbesondere an den Geschäftsstandorten der EVN in Südosteuropa großer Wert auf die Sicherstellung der Wahrung von Menschenrechten gelegt. Deshalb werden sowohl Sicherheitskräfte mit Arbeitsvertrag als auch Dienstleister explizit auf die Menschenrechtsaspekte des EVN Verhaltenskodex bzw. der Integritätsklausel zur Einhaltung der Menschenrechte verpflichtet. Menschenrechtsverletzungen durch das Sicherheitspersonal sind somit nahezu ausgeschlossen und werden auch streng sanktioniert.

  • GRI-Indikator: Training für Sicherheitspersonal zum Thema Menschenrechte (HR7)

Die EVN unterstützt den UN Global Compact

Prinzip 1: Die EVN unterstützt und achtet den Schutz der internationalen Menschenrechte.
Prinzip 2: Die EVN stellt sicher, dass sie sich nicht an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig macht.
Prinzip 3: Die EVN wahrt die Vereinigungsfreiheit und die wirksame Anerkennung des Rechts auf                 Kollektivverhandlungen.
Prinzip 4: Die EVN tritt ein für die Beseitigung aller Formen der Zwangsarbeit.
Prinzip 5: Die EVN tritt ein für die Abschaffung von Kinderarbeit.
Prinzip 6: Die EVN tritt ein für die Beseitigung von Diskriminierung bei Anstellung und Beschäftigung.
Prinzip 7: Die EVN unterstützt im Umgang mit Umweltproblemen einen vorsorgenden Ansatz.
Prinzip 8: Die EVN ergreift viele Initiativen im In- und Ausland, um ein größeres Verantwortungsbewusstsein für                 die Umwelt zu erzeugen.
Prinzip 9: Die EVN fördert die Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologien.
Prinzip 10: Die EVN tritt gegen alle Arten der Korruption ein.

Rechte der Mitarbeiter der EVN und ihrer Lieferanten

Das Recht auf Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen ist für die EVN und ihre Tochtergesellschaften an allen ihren Standorten ein zentraler Aspekt in der Umsetzung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie der Kernarbeitsnormen der International Labour Organization (ILO). Dieses Recht ist auch fest in der bereits erwähnten Integritätsklausel der EVN verankert, die jeder Bestellung und jedem Vertrag der EVN mit Lieferanten bzw. Geschäftspartnern zugrunde liegt. Die EVN und ihre Tochtergesellschaften üben keine Geschäftstätigkeiten aus, bei denen die freie Ausübung der Mitarbeiterrechte, speziell jener auf Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen, gefährdet sein könnte. In Österreich und den EU-Ländern sind diese Rechte durch gesetzliche Bestimmungen gewahrt. Darüber hinaus hat die EVN neben der in ihren österreichischen Konzerngesellschaften bestehenden Belegschaftsvertretung die Gründung eines EU-Betriebsrats unterstützt, der die Wahrung der genannten und weiterer Menschen- und Mitarbeiterrechte an den EU-Standorten der EVN sicherstellt.

Eine Analyse der Länder oder geografischen Gebiete, in denen internationale Tochtergesellschaften der EVN tätig sind, hat ergeben, dass als einziger Standort außerhalb der EU Russland von den maßgeblichen Institutionen als Risikoland im Bereich der Menschenrechte bezeichnet wird. Aus diesem Grund hat sich die Rechtsabteilung der EVN intensiv mit der Frage der Menschenrechte in solchen Risikoländern auseinandergesetzt und neben der eigenen Weiterbildung auf diesem Sektor dafür Sorge getragen, dass speziell die Führungskräfte der russischen Tochtergesellschaften bzw. Standorte im Rahmen der internen Schulung zum EVN Verhaltenskodex angewiesen werden, auf die Einhaltung der Menschen- und Mitarbeiterrechte zu achten. Die in diesem Zusammenhang durchgeführten Überprüfungen und Rückmeldungen haben ergeben, dass diese Rechte im Rahmen der Geschäftstätigkeit der EVN und ihrer Tochtergesellschaften in Russland nicht gefährdet sind. Als weitere Maßnahme zur Sicherung der Menschen- und Mitarbeiterrechte überprüft die EVN vor jedem neuen internationalen Projekt die damit verbundenen relevanten Risiken.

  • GRI-Indikator: Recht auf Versammlungsfreiheit und Kollektivverhandlungen (G4-HR4)

Als eine der zentralen Schlüsselanforderungen internationaler Übereinkommen, nationaler Sozialgesetzgebung, sozialer Richtlinien sowie der ILO-Kernarbeitsnormen ist die Gleichbehandlung ein zentraler Faktor der Positionierung der EVN als verantwortungsvoller Arbeitgeber. Fälle von Diskriminierung würden auf das Schärfste verurteilt und entsprechend den Compliance-Richtlinien und Personalstatuten der EVN sanktioniert werden. In der Berichtsperiode wurde kein Fall von Diskriminierung aufgrund ethnischer, nationaler oder sozialer Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, sexueller Orientierung, Religion oder politischer Ansichten bekannt.

  • GRI-Indikator: Diskriminierungsvorfälle und ergriffene Maßnahmen (G4-HR3)

Projekte zur Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für Energiefragen

Die gesellschaftliche Verantwortung der EVN kommt auch in speziellen Projekten für Kinder und Jugendliche zum Ausdruck. Wissenswertes zum breiten Themenfeld der Energie und der bewusste Umgang mit Energie standen dabei auch im Geschäftsjahr 2014/15 im Fokus.

„EVN Forscherwelt Alles Energie!“ – Durch experimentelles Lernen das Thema Strom entdecken

An 320 niederösterreichischen Volks- und Sonderschulen ist die „EVN Forscherwelt“, ein speziell von der EVN entwickeltes Lehr- und Lern-Paket zum Thema Strom, bereits im Einsatz. In der EVN Forscherwelt werden Phänomene der Elektrizität untersucht, Stromkreise gebaut, die Umwandlung von verschiedenen Energiequellen in Strom demonstriert und der sparsame Umgang mit Energie vermittelt. Die Forscherwelt beinhaltet Versuchsmaterialien für 25 Experimente, Versuchskarten mit Aufgaben, Lösungen und Anwendungsbeispielen aus der Praxis, ein persönliches „Forscherheft“ für jedes Kind sowie Informationen für die Lehrenden. Um die Lehrenden auf die Vermittlung des Themas „Elektrische Energie“ und den Einsatz der Experimente im Unterricht optimal vorzubereiten, bietet die EVN in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich für zumindest einen Pädagogen je Schule eine Begleitschulung zur Anwendung der EVN Forscherwelt an. 476 Pädagogen wurden seit Projektstart bereits in 25 solchen Workshops geschult. Insgesamt lernen und experimentieren im Zuge des Programms pro Schuljahr rund 27.000 Kinder mit der EVN Forscherwelt.

Lernen und Forschen bei der Kinder-Business-Week

Im Rahmen der 1. Kinder Business Week in St. Pölten von 20. bis 24. Juli 2015 waren Unternehmen eingeladen, unter dem Motto „Kinder erleben Wirtschaft hautnah“ ihr Unternehmen für Kinder zielgruppengerecht zu präsentieren. Die EVN veranstaltete dazu drei Ideenwerkstätten unter dem Motto „Elektrische Energie – Was ist das?“. Insgesamt nahmen rund 80 Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren daran teil und setzten sich eingehend und kreativ mit dem Thema auseinander.

EVN unterstützt Diplomarbeiten zu Energiethemen

Experten der EVN begleiten jedes Jahr Projekte von Schülern und Studierenden, die sich in ihren Abschlussarbeiten Energiethemen widmen. Eine besondere Herausforderung für alle Projektteilnehmer ist es dabei immer, reale Aufgaben zu lösen. Im Schuljahr 2014/15 beschäftigten sich etwa drei Schüler der HTL Mödling im Rahmen ihrer Maturarbeit mit der Planung eines Multifunktions-Testgeräts für die Routineüberprüfungen der elektrischen Schutzeinrichtung in den Wasserkraftwerken der EVN. Die Planungsphase wurde mit der Matura der Schüler erfolgreich abgeschlossen. Im nächsten Schuljahr werden weitere Schüler das Gerät bauen, und die EVN kann sich auf ein maßgeschneidertes neues Prüfgerät freuen. Dafür stellt das Unternehmen das Wissen und die Kompetenz seiner Mitarbeiter sowie die für den Materialeinkauf erforderlichen finanziellen Mittel zur Verfügung.

Quickfinder 

Zuletzt besuchte Seiten