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Erläuterungen zur Konzern-Bilanz - Aktiva

Langfristige Vermögenswerte

Die Nettowerte verstehen sich als Anschaffungswerte abzüglich kumulierter Abschreibungen.

Als Währungsdifferenzen sind jene Beträge angegeben, die sich bei den Auslandsgesellschaften aus der unterschiedlichen Umrechnung der Vermögenswerte mit den Wechselkursen zu Beginn und zu Ende des Geschäftsjahres 2014/15 ergaben.

36. Immaterielle Vermögenswerte

In den Rechten waren Strombezugsrechte, Transportrechte an Erdgasleitungen und sonstige Rechte, großteils Software-Lizenzen, ausgewiesen. Als sonstige immaterielle Vermögenswerte wurden in der Vergangenheit insbesondere die Kundenbeziehungen der bulgarischen und mazedonischen Stromversorger ausgewiesen.

Im Geschäftsjahr 2014/15 ergab die Überprüfung von immateriellen Vermögenswerten hinsichtlich Firmenwerten im Zuge von Werthaltigkeitsprüfungen gemäß IAS 36 einen Wertminderungsbedarf in Höhe von 2,4 Mio. Euro im Segment „Energiehandel und –vertrieb“. Die EVN erwarb im Geschäftsjahr 2011/12 100 % der Anteile an der Fernwärmegenossenschaft (FWG) Hollabrunn. Im Zuge der Erstkonsolidierung der Gesellschaft wurde ein Firmenwert in Höhe von 2,8 Mio. Euro aktiviert und der CGU Hollabrunn zugeordnet. Die Cash Generating Unit besteht aus dem Fernheizwerk Hollabrunn inklusive des dazugehörigen Fernwärmenetzes Hollabrunn. Im Geschäftsjahr 2014/15 ergab sich ein Wertminderungsbedarf in Höhe von 2,4 Mio. Euro, der gänzlich dem Firmenwert zugeordnet wurde. Der erzielbare Betrag wurde auf Basis des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten (Stufe 3 gemäß IFRS 13) ermittelt und betrug 3,6 Mio. Euro. Als Diskontierungszinssatz wurde ein WACC nach Steuern von 5,7 % verwendet. Das der Bewertung zugrunde liegende Barwertmodell beinhaltet einen Detailplanungszeitraum von vier Jahren sowie eine auf Basis der zugrunde liegenden Nutzungsdauern zeitlich begrenzte Rente. Die angenommenen Wärmeerlöse basieren auf einer linearen Preisentwicklung und einem kontinuierlichen Absatz. Die Preissteigerungen bei den jährlichen Aufwendungen wurden mit 2,0 % angenommen.

Sonstige Wertminderungen in Höhe von 0,7 Mio. Euro betrafen Rechte sowie sonstige immaterielle Vermögenswerte bei Wärmeanlagen und dem Windpark Kavarna.

Die Wertminderungen der Vergleichsperiode im Segment „Energieversorgung Südosteuropa“ waren auf die mit der Ad-hoc-Mitteilung vom 2. Juli 2014 bekanntgegebenen Tarifänderungen in Bulgarien und Mazedonien ab 1. Juli 2014 zurückzuführen. Dadurch kam es zu einer Neubewertung der Geschäftstätigkeit in diesen beiden Ländern und einer vollständigen Wertminderung der Firmenwerte und Kundenstöcke. Dabei wurden auch die Kundenbeziehungen der CGU „Stromverteilung Mazedonien", die noch nicht einer Marktliberalisierung unterlagen und somit eine unbestimmbare Nutzungsdauer aufwiesen, in Höhe des ursprünglichen Buchwerts von 24,5 Mio. Euro wertgemindert.

Im Geschäftsjahr 2014/15 wurden insgesamt 1,4 Mio. Euro (Vorjahr: 1,2 Mio. Euro) für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Die von den IFRS geforderten Aktivierungskriterien wurden nicht erfüllt.

36. Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte
Geschäftsjahr 2014/15 Mio. EURFirmenwerteRechteSonstige immaterielle
Vermögenswerte
Summe
Bruttowert 30.09.2014216,7336,795,3648,7
Währungsdifferenzen0,0*)0,0*)0,0*)
Konsolidierungskreisänderungen–0,1–0,1
Zugänge9,33,813,1
Abgänge–16,1–0,3–16,3
Umbuchungen28,2–0,427,8
Bruttowert 30.09.2015216,7358,098,4673,1
 
Kumulierte Abschreibungen 30.09.2014–158,1–213,9–80,2–452,2
Währungsdifferenzen0,0*)0,0*)
Konsolidierungskreisänderungen0,10,1
Planmäßige Abschreibungen–10,6–3,5–14,0
Wertminderungen–2,4–0,4–0,3–3,0
Abgänge16,00,316,3
Kumulierte Abschreibungen 30.09.2015–160,4–208,7–83,7–452,9
Nettowert 30.09.201458,6122,815,1196,5
Nettowert 30.09.201556,3149,314,7220,2
Geschäftsjahr 2013/14 Mio. EURFirmenwerteRechteSonstige immaterielle
Vermögenswerte
Summe
Bruttowert 30.09.2013216,7330,893,7641,3
Währungsdifferenzen0,0*)0,0*)0,0*)
Zugänge5,61,77,3
Abgänge–1,00,0*)–1,1
Umbuchungen1,3–0,11,2
Bruttowert 30.09.2014216,7336,795,3648,7
 
Kumulierte Abschreibungen 30.09.2013–9,2–204,4–32,8–246,4
Währungsdifferenzen0,0*)0,0*)
Planmäßige Abschreibungen–9,6–4,5–14,1
Wertminderungen–148,9–43,0–191,8
Abgänge0,10,0*)0,1
Kumulierte Abschreibungen 30.09.2014–158,1–213,9–80,2–452,2
Nettowert 30.09.2013207,5126,560,9394,9
Nettowert 30.09.201458,6122,815,1196,5

37. Sachanlagen

In den Zugängen zu den Sachanlagen waren aktivierte Fremdkapitalkosten in Höhe von 3,1 Mio. Euro (Vorjahr: 7,6 Mio. Euro) enthalten. Der Aktivierungszinssatz betrug 1,0 % – 3,7 % (Vorjahr: 2,8 % – 8,5 %).

In der Position Grundstücke und Bauten waren Grundwerte in Höhe von 60,7 Mio. Euro (Vorjahr: 63,2 Mio. Euro) enthalten. Zum Bilanzstichtag bestand eine Höchstbetragshypothek in unveränderter Höhe von 1,8 Mio. Euro. Die aktivierten Eigenleistungen des Geschäftsjahres beliefen sich auf 18,2 Mio. Euro (Vorjahr: 18,3 Mio. Euro).

Im Geschäftsjahr 2014/15 führte die Überprüfung von Vermögenswerten im Zuge von Werthaltigkeitsprüfungen gemäß IAS 36 zu folgenden Wertminderungen:

Im ersten Halbjahr 2014/15 wurden aufgrund erwarteter erhöhter Betriebs- und Instandhaltungsaufwendungen infolge der Schließung eines Kraftwerksblocks von Verbund am Standort des Gemeinschaftskraftwerks Dürnrohr mit April 2015 Wertminderungen in Höhe von 17,0 Mio. Euro notwendig. Der erzielbare Betrag für die betreffende CGU wurde auf Basis des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten (Stufe 3 gemäß IFRS 13) ermittelt und betrug –56,1 Mio. Euro. Als Diskontierungszinssatz wurde ein WACC nach Steuern von 6,44 % verwendet. Das der Bewertung zugrunde liegende Barwertmodell beinhaltet einen Detailplanungszeitraum von vier Jahren und darauf folgend eine Grobplanungsphase bis 2025. Die angenommenen Energieerlöse orientieren sich im Detailplanungszeitraum an der Price-Forward-Curve für Terminnotierungen der European Energy Exchange AG, Leipzig, und in der Grobplanungsphase an einem Preisgerüst auf Basis von Prognosen zweier renommierter Marktforschungsinstitute und Informationsdienstleister in der Energiewirtschaft. Die Preissteigerungen bei den jährlichen Aufwendungen wurden mit 2,0 % angenommen. Aufgrund der verschlechterten Einschätzungen der langfristigen Strompreisentwicklung wurde diese Wertminderung zum 30. September 2015 bestätigt.

Beim anteilsmäßig als Joint Operation einbezogenen Kraftwerk Steag-EVN Walsum 0 wurden Wertminderungen in Höhe von 27,6 Mio. Euro notwendig. Neben verschlechterten Einschätzungen der langfristigen Strompreisentwicklung waren gegenüber zu Beginn der kommerziellen Betriebsaufnahme erhöhte spezifische Wärmeverbräuche und somit ein niedrigerer Wirkungsgrad für diese Wertminderung ausschlaggebend. Der erzielbare Betrag wurde auf Basis des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten (Stufe 3 gemäß IFRS 13) ermittelt und betrug 347,6 Mio. Euro. Als Diskontierungszinssatz wurde ein WACC nach Steuern von 5,79 % verwendet. Das der Bewertung zugrunde liegende Barwertmodell beinhaltet einen Detailplanungszeitraum von vier Jahren sowie eine auf Basis der zugrunde liegenden Nutzungsdauer zeitlich begrenzte Rente. Die angenommenen Energieerlöse orientieren sich im Detailplanungszeitraum an der Price-Forward- Curve für Terminnotierungen der European Energy Exchange AG, Leipzig, und in der Grobplanungsphase an einem Preisgerüst auf Basis von Prognosen zweier renommierter Marktforschungsinstitute und Informationsdienstleister in der Energiewirtschaft. Bei der Bewertung wurden aktuelle Annahmen für den Ausgang der anhängigen Rechtsverfahren getroffen (siehe Erläuterung 24. Ermessensbeurteilungen und zukunftsgerichtete Aussagen). Die Preissteigerungen bei den jährlichen Aufwendungen wurden mit 2,0 % angenommen.

Aufgrund der verschlechterten Einschätzungen der langfristigen Strompreisentwicklung wurden Wertminderungen an zwei Windparks der EVN Naturkraft in Höhe von 1,1 Mio. Euro notwendig. Der erzielbare Betrag wurde auf Basis des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten (Stufe 3 gemäß IFRS 13) ermittelt und betrug 6,8 Mio. Euro. Als Diskontierungszinssatz wurde ein WACC nach Steuern von 3,69 % für die Phase der geförderten Einspeisetarife und 5,7 % für die Phase der freien Vermarktung verwendet. Die der Bewertung zugrunde liegenden Barwertmodelle beinhalten einen Detailplanungszeitraum von vier Jahren sowie eine auf Basis der zugrunde liegenden Nutzungsdauern zeitlich begrenzte Rente. Die angenommenen Energieerlöse orientieren sich nach Ende des Förderzeitraums bis zum Jahr 2019 an der Price-Forward-Curve für Terminnotierungen der European Energy Exchange AG, Leipzig. Für die darüber hinausgehenden Jahre wurde ein Preisgerüst auf Basis von Prognosen zweier renommierter Marktforschungsinstitute und Informationsdienstleister in der Energiewirtschaft ermittelt. Die Preissteigerungen bei den jährlichen Aufwendungen wurden mit 2,0 % angenommen.

Weiters kam es aufgrund von nachteiligen regulatorischen Änderungen für die Stromproduktion in Bulgarien per 1. Juli 2015 zu Wertminderungen in Höhe von 4,4 Mio. Euro am Windpark der EVN in Kavarna. Der erzielbare Betrag wurde auf Basis des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten (Stufe 3 gemäß IFRS 13) ermittelt und betrug 14,0 Mio. Euro. Als Diskontierungszinssatz wurde ein WACC nach Steuern von 5,88 % für die Phase der geförderten Einspeisetarife und von 8,07 % für die Phase der freien Vermarktung verwendet. Das der Bewertung zugrunde liegende Barwertmodell beinhaltet einen Detailplanungszeitraum von vier Jahren sowie eine Grobplanungsphase bis zum Ende der Nutzungsdauer. Die angenommenen Energieerlöse nach Ende des Förderzeitraums basieren auf einem Preisgerüst auf Basis von Prognosen zweier renommierter Marktforschungsinstitute und Informationsdienstleister in der Energiewirtschaft. Die Preissteigerungen bei den jährlichen Aufwendungen wurden zwischen 1,0 % und 2,5 % angenommen.

Sonstige Wertminderungen betrafen mit 1,8 Mio. Euro weitere thermische Anlagen, mit 1,2 Mio. Euro diverse Grundstücke und Bauten sowie mit 0,9 Mio. Euro Wärmeanlagen.

Bei der CGU „Fernwärme Mödling-Wr. Neudorf" bestehend aus dem Verteilnetz Mödling, Wiener Neudorf, Biedermannsdorf und Perchtoldsdorf, sowie den dazugehörigen Produktionsanlagen wurde eine Wertaufholung in Höhe von 2,4 Mio. Euro erfasst. Der erzielbare Betrag wurde auf Basis des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten (Stufe 3 gemäß IFRS 13) ermittelt und betrug 37,8 Mio. Euro. Als Diskontierungszinssatz wurde ein WACC nach Steuern von 5,70 % verwendet. Das der Bewertung zugrunde liegende Barwertmodell beinhaltet einen Detailplanungszeitraum von vier Jahren sowie eine Grobplanungsphase bis zum Ende der Nutzungsdauer. Die Preissteigerungen bei den jährlichen Aufwendungen wurden mit 2,0 % angenommen.

In der Vergleichsperiode waren Abwertungen in Höhe von 36,0 Mio. Euro für das Kraftwerk Dürnrohr, für Kleinwasserkraftwerke und einen Windpark der EVN Naturkraft sowie für den Windpark der EVN Kavarna aufgrund verschlechterter Einschätzungen der langfristigen Strompreisentwicklung notwendig geworden. Außerdem waren aufgrund der vorübergehenden Stilllegung des Brunnenfelds Bisamberg in der EVN Wasser Wertminderungen in Höhe von 2,1 Mio. Euro sowie Wertminderungen im Umweltbereich in der Höhe von 39,6 Mio. Euro erfasst worden.

In der Position „Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau" waren zum Abschlussstichtag in Bau befindliche Anlagen mit Anschaffungskosten von 158,3 Mio. Euro (Vorjahr: 196,3 Mio. Euro) enthalten.

Für geleaste und gepachtete Anlagen ist in der Konzern-Bilanz der Barwert der Zahlungsverpflichtungen aus der Nutzung von Wärmenetzen und Heizwerken ausgewiesen. Die Buchwerte dieser Vermögenswerte betrugen zum Bilanzstichtag 10,7 Mio. Euro (Vorjahr: 12,2 Mio. Euro). Die zugehörigen Pacht- bzw. Leasingverbindlichkeiten wurden unter den übrigen langfristigen Verbindlichkeiten passiviert.

Die als Sicherheit verpfändeten Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerte wiesen einen Buchwert in Höhe von 44,7 Mio. Euro auf (Vorjahr: 51,9 Mio. Euro).

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37. Entwicklung der Sachanlagen
Geschäftsjahr 2014/15 Mio. EURGrundstücke
und Bauten
LeitungenTechnische
Anlagen
ZählerAndere
Anlagen,
Betriebs- und
Geschäfts-
ausstattung
Geleistete
Anzahlungen
und
Anlagen
in Bau
Summe
Bruttowert 30.09.2014762,13.695,92.817,8216,1222,4239,97.954,2
Währungsdifferenzen–0,1–0,2–24,2–0,0*)–0,1–6,9–31,6
Konsolidierungskreisänderungen–0,2–0,2–0,3–0,7
Zugänge13,194,983,817,512,293,2314,8
Abgänge–1,5–8,1–6,4–8,4–19,2–0,9–44,6
Umbuchungen16,726,3101,5–0,2–14,4–158,1–28,2
Bruttowert 30.09.2015790,13.808,82.972,2224,9200,6167,28.164,0
 
Kumulierte Abschreibungen 30.09.2014–402,0–1.962,1–1.694,5–138,3–178,2–36,9–4.412,0
Währungsdifferenzen0,0*)0,112,30,0*)0,16,719,2
Konsolidierungskreisänderungen0,20,20,20,6
Planmäßige Abschreibungen–20,0–100,8–98,3–12,6–14,5–246,2
Wertminderungen–12,3–1,5–40,1–0,2–0,0*)–54,1
Zuschreibungen0,31,30,82,4
Abgänge1,18,15,58,219,042,0
Umbuchungen–1,217,2–51,20,312,622,90,5
Kumulierte Abschreibungen 30.09.2015–433,7–2.037,8–1.865,3–142,4–161,0–7,4–4.647,7
Nettowert 30.09.2014360,11.733,81.123,377,844,2203,03.542,2
Nettowert 30.09.2015356,41.771,01.106,982,539,6159,93.516,3
Geschäftsjahr 2013/14 Mio. EURGrundstücke
und Bauten
LeitungenTechnische
Anlagen
ZählerAndere
Anlagen,
Betriebs- und
Geschäfts-
ausstattung
Geleistete
Anzahlungen
und
Anlagen
in Bau
Summe
Bruttowert 30.09.2013711,53.525,22.255,0202,6229,9693,47.617,7
Währungsdifferenzen–0,2–0,6–9,6–0,1–0,2–4,0–14,6
Zugänge9,7112,3105,119,314,0142,4402,8
Abgänge–1,8–8,2–9,3–5,9–23,7–1,3–50,3
Umbuchungen43,067,2476,60,22,4–590,7–1,4
Bruttowert 30.09.2013762,13.695,92.817,8216,1222,4239,97.954,2
 
Kumulierte Abschreibungen 30.09.2012–358,6–1.867,8–1.495,5–133,2–184,7–105,0–4.144,8
Währungsdifferenzen0,10,33,00,0*)0,11,85,3
Planmäßige Abschreibungen–20,2–100,8–93,5–10,8–16,6–241,9
Wertminderungen–20,8–1,7–23,9–31,3–77,7
Abgänge1,67,97,55,623,01,146,8
Umbuchungen–4,10,0*)–92,20,0*)96,50,2
Kumulierte Abschreibungen 30.09.2014–402,0–1.962,1–1.694,5–138,3–178,2–36,9–4.412,0
Nettowert 30.09.2013352,91.657,4759,569,545,2588,53.472,9
Nettowert 30.09.2014360,11.733,81.123,377,844,2203,03.542,2

38. at Equity einbezogene Unternehmen

Der Kreis der at Equity in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist im Anhang unter Beteiligungen der EVN dargestellt. Unter 66. Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen finden sich Finanzinformationen zu Gemeinschaftsunternehmen (Joint Ventures) sowie zu assoziierten Unternehmen, welche at Equity in den Konzernabschluss der EVN einbezogen wurden.

Sämtliche at Equity einbezogenen Unternehmen wurden mit ihren anteiligen IFRS-Ergebnissen aus einem Zwischen- bzw. Jahresabschluss erfasst, dessen Stichtag nicht mehr als drei Monate vor dem Bilanzstichtag der EVN AG liegt. Für die at Equity in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen existierten keine öffentlich notierten Marktpreise.

Im Geschäftsjahr 2014/15 wurde eine Wertminderung an der Verbund Innkraftwerke GmbH in Höhe von 26,8 Mio. Euro aufgrund verschlechterter Einschätzungen der langfristigen Strompreisentwicklung notwendig. Der erzielbare Betrag für den EVN-Anteil an der Verbund Innkraftwerke GmbH wurde auf Basis des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten (Stufe 3 gemäß IFRS 13) ermittelt und betrug 105,7 Mio. Euro. Der WACC nach Steuern betrug 5,49 %. Das der Bewertung zugrunde liegende Barwertmodell beinhaltet einen Detailplanungszeitraum von vier Jahren, darauf folgend eine Grobplanungsphase bis 2035 sowie eine ewige Rente mit einer Wachstumsrate von 0,0 %. Bereits im Vorjahr waren aufgrund verschlechteter Einschätzungen der Strompreisentwicklung Wertminderungen in Höhe von 41,1 Mio. Euro notwendig geworden (siehe auch Erläuterung 32. Ergebnisanteil der at Equity einbezogenen Unternehmen mit operativem Charakter).

Die Anteile an der ZOV, deren anteiliges Eigenkapital im Besitz der EVN zum 30. September 2015 87,1 Mio. Euro betrug, wurden zur Besicherung an die kreditfinanzierenden Banken abgetreten (Vorjahr: 79,0 Mio. Euro).

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38. Entwicklung der at Equity einbezogenen Unternehmen
Geschäftsjahr 2014/15
Mio. EUR
Bruttowert 30.09.2014918,4
Zugänge0,1
Abgänge
Bruttowert 30.09.2015918,6
 
Kumulierte Wertänderungen 30.09.2014–29,3
Währungsdifferenzen0,8
Abgänge
Wertminderungen–26,8
Laufendes anteiliges Ergebnis168,3
Ausschüttungen–106,7
Im sonstigen Ergebnis erfasste Wertänderungen–26,7
Kumulierte Wertänderungen 30.09.2015–20,5
Nettowert 30.09.2014889,1
Nettowert 30.09.2015898,1
  
Geschäftsjahr 2013/14
Mio. EUR
Bruttowert 30.09.2013918,8
Zugänge0,2
Abgänge–0,5
Bruttowert 30.09.2014918,4
 
Kumulierte Wertänderungen 30.09.201325,2
Währungsdifferenzen0,4
Abgänge0,3
Wertminderungen–41,1
Laufendes anteiliges Ergebnis137,6
Ausschüttungen–145,3
Im sonstigen Ergebnis erfasste Wertänderungen–6,4
Kumulierte Wertänderungen 30.09.2014–29,3
Nettowert 30.09.2013944,0
Nettowert 30.09.2014889,1

39. Sonstige Beteiligungen

Die Position „Sonstige Beteiligungen" umfasst Anteile an verbundenen und assoziierten Unternehmen, die mangels Wesentlichkeit nicht in den Konzernabschluss einbezogen werden, sowie andere Beteiligungen mit einer Beteiligungsquote von unter 20,0 %, soweit diese nicht at Equity einbezogen sind.

In der Summe der sonstigen Beteiligungen waren Aktien börsenotierter Unternehmen mit einem Kurswert von 476,1 Mio. Euro (Vorjahr: 639,6 Mio. Euro) enthalten, von denen 30,9 Mio. Euro (Vorjahr: 23,9 Mio. Euro) zu Besicherungszwecken verwendet werden. Bei den übrigen in dieser Position enthaltenen Beteiligungen in Höhe von 23,5 Mio. Euro (Vorjahr: 25,1 Mio. Euro), die zu fortgeführten Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungen bilanziert werden, handelt es sich um Anteile an Gesellschaften ohne aktiven Markt, die nicht frei handelbar sind. Die im sonstigen Ergebnis erfassten Wertänderungen bei den sonstigen Beteiligungen betrafen mit –163,5 Mio. Euro (Vorjahr: –31,5 Mio. Euro) Anpassungen an geänderte Marktwerte und Börsekurse.

Am 22. September 2010 haben die EVN AG und die Wiener Stadtwerke Holding AG (WSTW) einen Syndikatsvertrag über die Syndizierung ihrer unmittelbar und mittelbar gehaltenen Aktien an der Verbund AG abgeschlossen und verfügen somit gemeinsam über rund 26 % der stimmberechtigten Aktien an der Verbund AG. Trotz des Bestehens des Syndikatsvertrags ist der Umfang eines möglichen Einflusses auf die Finanz- und Geschäftspolitik der Verbund AG aus diesem Syndikatsvertrag sehr begrenzt. Ein maßgeblicher Einfluss gemäß IAS 28 liegt somit nicht vor. Die Anteile an der Verbund AG werden daher entsprechend IAS 39 bilanziert.

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39. Entwicklung der sonstigen Beteiligungen
Geschäftsjahr 2014/15 Mio. EURBeteiligungen an
verbundenen
Unternehmen
Andere
Beteiligungen
Summe sonstige
Beteiligungen
Bruttowert 30.09.201414,4403,7418,2
Konsolidierungskreisänderungen–0,0*)–0,0*)
Zugänge1,01,0
Abgänge–0,0*)–0,4–0,5
Umbuchungen0,0
Bruttowert 30.09.201515,4403,3418,7
 
Kumulierte Wertänderungen 30.09.2014–4,2250,7246,5
Wertminderungen–2,5–2,5
Abgänge0,40,4
Im sonstigen Ergebnis erfasste Wertänderungen–163,5–163,5
Umbuchungen
Kumulierte Wertänderungen 30.09.2015–6,687,681,0
Nettowert 30.09.201410,3654,4664,7
Nettowert 30.09.20158,8490,9499,7
    
Geschäftsjahr 2013/14 Mio. EURBeteiligungen an
verbundenen
Unternehmen
Andere
Beteiligungen
Summe sonstige
Beteiligungen
Bruttowert 30.09.201313,4404,9418,4
Zugänge2,22,2
Abgänge–0,6–1,2–1,7
Umbuchungen–0,60,0*)–0,6
Bruttowert 30.09.201414,4403,7418,2
 
Kumulierte Wertänderungen 30.09.2013–5,3281,7276,4
Wertminderungen–0,2–0,2
Abgänge0,60,61,2
Im sonstigen Ergebnis erfasste Wertänderungen–31,5–31,5
Umbuchungen0,60,6
Kumulierte Wertänderungen 30.09.2014–4,2250,7246,5
Nettowert 30.09.20138,1686,7694,8
Nettowert 30.09.201410,3654,4664,7

40. Übrige langfristige Vermögenswerte

Die Wertpapiere des übrigen langfristigen Vermögens bestehen im Wesentlichen aus Anteilen an Investmentfonds und dienen der nach österreichischem Steuerrecht vorgeschriebenen Deckung der Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen. Die Buchwerte entsprechen dem Kurswert zum Bilanzstichtag. Zugänge und Abgänge resultierten aus diesbezüglichen Vermögens umschichtungen im Geschäftsjahr 2014/15.

Die Forderungen und Abgrenzungen aus Leasinggeschäften stammen aus dem Projektgeschäft im Rahmen von PPP-Projekten. Aus laufenden Fertigungsaufträgen bestanden Forderungen in Höhe von 51,3 Mio. Euro (Vorjahr: 46,5 Mio. Euro). Ebenso sind in den Zugängen aktivierte Fremdkapitalkosten in Höhe von 2,4 Mio. Euro (Vorjahr: 1,3 Mio. Euro) enthalten. Der Aktivierungszinssatz betrug 4,15 % – 5,15 % (Vorjahr: 0,96 % – 5,41 %).

Am 16. Juli 2012 beschloss die bulgarische Regulierungsbehörde State Energy and Water Regulatory Commission (EWRC) für den Zeitraum ab 1. Juli 2012 eine Änderung der Methodik für die Tarifberechnung, um die zusätzlichen Kosten für Strom aus erneuerbaren Energien sowie für Strom aus hocheffizienten KWK-Anlagen (Ökostrom-Mehrkosten) auszugleichen. Wie im bulgarischen „Energy Act” geregelt, sind die Energieversorungsunternehmen verpflichtet, den Strom von Produzenten erneuerbarer Energie zu beschaffen. Die wachsende Zahl der neuen Verträge mit Netzanbindung von Produzenten erneuerbarer Energie führte zu höheren Absatzmengen, welche die Strom-Beschaffungskosten der EVN in Bulgarien signifikant erhöhten. Das bulgarische Gesetz sieht diesbezüglich eine Entschädigung für diese zusätzlichen Kosten vor, welche letztlich vom Endkunden zu tragen sind. Gegen den Beschluss vom 16. Juli 2012 hat die EVN Rechtsmittel eingelegt bzw. Verfahren eingeleitet, wonach weiterhin eine unmittelbare Abgeltung durch die nationale Elektrizitätsgesellschaft Natsionalna Elektricheska Kompania EAD (NEK) zu erfolgen habe. Mit Wirkung ab 1. August 2013 wurde diese Methodik erneut in der Weise geändert, dass die zusätzlichen Kosten für Strom aus erneuerbaren Energie und für Strom aus hocheffizienten KWK-Anlagen von der nationalen Elektrizitätsgesellschaft NEK getragen werden müssen. Vom 1. Juli 2012 bis zum 31. Juli 2013 sind der EVN daraus Kosten in Höhe von 127,1 Mio. Euro entstanden, welche einer Zwischenfinanzierung bedürfen. Mit der Tarifentscheidung vom 1. Juli 2014 wurden die entstandenen zusätzlichen Kosten der Höhe und dem Grunde nach bestätigt und klargestellt, dass diese direkt von NEK zu ersetzen sind.

Zum 30. September 2015 betrug diese Forderung 94,4 Mio. Euro (Vorjahr: 94,4 Mio. Euro), von denen 51,9 Mio. Euro (Vorjahr: 70,8 Mio. Euro) in den übrigen langfristigen Vermögenswerten ausgewiesen werden. 42,5 Mio. Euro (Vorjahr: 23,6 Mio. Euro) haben kurzfristigen Charakter (siehe Erläuterung 42. Forderungen). Die Grundlage für die Bewertung der Forderung bilden die gegenüber NEK erfolgten Aufrechnungen und Einbehalte von Rechnungsbeträgen. Dementsprechend ist die Forderung unverändert zum Vorjahr mit 32,7 Mio. Euro wertberichtigt. Aufgrund der Tatsache, dass alle erwarteten zukünftigen Leistungen von den Handlungen und Entscheidungen der bulgarischen Regulierungsbehörde abhängen, bestehen jedoch Schätzunsicherheiten hinsichtlich der Bewertung der Forderung. Aus diesem Grund besteht das Risiko einer Anpassung im nächsten Geschäftsjahr.

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40. Entwicklung der übrigen langfristigen Vermögenswerte Mio. EUR 
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 
WertpapiereAusleihungenForderungen und Abgrenzungen
aus Leasing-
geschäften
Forderungenaus
derivativen
Geschäften
Sonstige übrige
langfristige
Vermögenswerte
Primärenergie-
reserven
Summe
Bruttowert 30.09.201463,241,4398,4108,215,1626,3
Zugänge14,13,04,821,9
Abgänge–2,1–3,9–0,1–6,1
Marktwertänderungen–0,95,74,8
Umbuchungen–6,4–83,7–21,6–111,7
Bruttowert 30.09.201574,334,0319,55,786,515,1535,2
 
Kumulierte Abschreibungen 30.09.2014–1,0–2,5–191,4–32,7–0,5–228,2
Abgänge2,52,5
Wertminderungen1)–1,0–0,1–1,1
Zuschreibungen1)
Kumulierte Abschreibungen–1,0–1,0–191,4–32,7–0,6–226,8
30.09.201562,138,9207,075,514,6398,1
Nettowert 30.09.201473,333,1128,15,753,814,4308,4

Die Überleitung der zukünftigen Mindestleasingzahlungen zu deren Barwert stellt sich wie folgt dar:

40. Fristigkeiten der Forderungen und Abgrenzungen aus Leasinggeschäften Mio. EUR
Restlaufzeit zum 30.09.2015Restlaufzeit zum 30.09.2014
 < 5 Jahre> 5 JahreSumme< 5 Jahre> 5 JahreSumme
Zinskomponenten21,411,833,246,819,266,1
Tilgungskomponenten79,348,8128,1150,756,3207,0
Summe100,860,6161,3197,675,5273,1

Die Summe der Tilgungskomponenten entspricht dem unter den Forderungen und Abgrenzungen aus Leasinggeschäften ausgewiesenen Wert.

Die Zinskomponenten entsprechen dem Anteil der Zinskomponente an der Gesamtleasingzahlung. Es handelt sich dabei um nicht abgezinste Beträge. Die Zinskomponenten aus den Leasingzahlungen des Geschäftsjahres 2014/15 wurden in den Zinserträgen aus Vermögenswerten ausgewiesen.

Kurzfristige Vermögenswerte

41. Vorräte

Die Primärenergievorräte bestehen vor allem aus Steinkohlevorräten.

Bei den CO2-Emissionszertifikaten handelt es sich zur Gänze um bereits zugekaufte, aber noch nicht eingelöste Zertifikate zur Erfüllung der Voraussetzungen des Emissionszertifikategesetzes. Die korrespondierende Verpflichtung für die Unterdeckung ist in den kurzfristigen Rückstellungen (siehe Erläuterung 59. Kurzfristige Rückstellungen) abgebildet.

41. Vorräte Mio. EUR30.09.201530.09.2014
Primärenergievorräte38,672,3
CO2-Emissionszertifikate0,80,2
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und sonstige Vorräte28,829,0
Nicht abgerechnete Kundenaufträge18,620,0
Anlagenkomponenten45,656,6
Summe132,5178,1

Die Primärenergievorräte beinhalten im Geschäftsjahr 2014/15 Vorräte in Höhe von 0,0 Mio. Euro (Vorjahr: 19,2 Mio. Euro), welche zu Handelszwecken gehalten wurden.

Die Anlagenkomponenten stammen aus dem ehemaligen Projekt Müllverbrennungsanlage Nr. 1 in Moskau und sollen in zukünftigen Projekten Verwendung finden. Im ersten Halbjahr 2014/15 wurden Wertminderungen in Höhe von 11,0 Mio. Euro (Vorjahr: 3,4 Mio. Euro) auf den niedrigeren Nettoveräußerungswert vorgenommen (siehe Erläuterung 28. Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen).

Dem Bestandsrisiko aufgrund geringer Umschlagshäufigkeiten sowie gefallener Marktpreise wurde durch eine zusätzliche Erhöhung der Wertberichtigung um 7,3 Mio. Euro (Vorjahr: Erhöhung um 1,6 Mio. Euro) Rechnung getragen. Dem standen Zuschreibungen in Höhe von 1,4 Mio. Euro (Vorjahr: 3,8 Mio. Euro) gegenüber. Die Vorräte unterlagen keinen Verfügungsbeschränkungen; andere Belastungen lagen ebenfalls nicht vor.

42. Forderungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen im Wesentlichen gegenüber Strom-, Erdgas- und Wärmekunden.

Die Wertberichtigung der Forderungen stammt zum Großteil aus Südosteuropa. Da eine Forderungsabschreibung mit steuerrechtlicher Wirkung in der Regel erst nach Erlangung eines Gerichtsbeschlusses möglich ist, nimmt der Prozess der Forderungsbetreibung entsprechend lange Zeiträume in Anspruch. Dadurch und auch durch die hohe Anzahl der laufenden Verfahren kumuliert sich der Stand der Wertberichtigungen sukzessive. Im Geschäftsjahr 2014/15 betrug die Zunahme der Wertberichtigung 16,0 Mio. Euro (Vorjahr: 30,8 Mio. Euro).

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42. Wertberichtigungen
zu Forderungen Mio. EUR
30.09.201530.09.2014
BruttoforderungenWertberichtigungNettoforderungenBruttoforderungenWertberichtigungNettoforderungen
Österreich56,14,451,741,45,036,4
Deutschland22,20,421,821,30,820,5
Bulgarien157,425,3132,1164,026,1138,0
Mazedonien291,1210,680,5276,0192,883,2
Sonstige11,611,614,814,8
Gesamt538,3240,7297,6517,6224,7292,9
42. Fälligkeiten der nicht wertberichtigten Forderungen Mio. EUR30.09.201530.09.2014
Noch nicht fällig151,7205,9
Überfällig 1– 90 Tage80,944,0
Überfällig 91–180 Tage23,16,0
Überfällig 181–360 Tage17,112,8
Überfällig > 360 Tage24,724,0
Nettoforderung297,6292,9

Die Forderungen gegenüber at Equity einbezogenen Unternehmen und die Forderungen gegenüber nicht konsolidierten Tochterunternehmen resultieren insbesondere aus der laufenden Konzernverrechnung von Energielieferungen, aus der Konzernfinanzierung und aus Dienstleistungen gegenüber diesen Unternehmen.

Die Forderungen aus derivativen Geschäften enthalten wie im Vorjahr im Wesentlichen positive Marktwerte von Derivaten im Energiebereich.

Die sonstigen Forderungen und Vermögenswerte enthalten mit 42,5 Mio. Euro (Vorjahr: 23,6 Mio. Euro) Forderungen gegenüber NEK aufgrund der Kompensation der Ökostrom-Mehrkosten (siehe auch Erläuterung 40. Übrige langfristige Vermögenswerte). Weiters sind in dieser Position Forderungen aus Versicherungen sowie geleistete Anzahlungen enthalten.

Der Buchwert der Forderungen, welche als Sicherheiten für eigene Verbindlichkeiten verpfändet wurden, beträgt 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: 0,5 Mio. Euro).

42. Forderungen Mio. EUR30.09.201530.09.2014
Finanzielle Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen297,6292,9
Forderungen gegenüber at Equity einbezogenen Unternehmen45,843,4
Forderungen gegenüber nicht vollkonsolidierten Tochterunternehmen0,80,8
Forderungen gegenüber Dienstnehmern1,51,4
Forderungen aus derivativen Geschäften7,30,2
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte126,968,1
479,8406,8
Sonstige Forderungen
Steuerforderungen23,437,1
23,437,1
Summe503,2443,9

43. Wertpapiere

Die Zusammensetzung der Wertpapiere sieht zum Bilanzstichtag wie folgt aus:

43. Zusammensetzung Wertpapiere Mio. EUR30.09.201530.09.2014
Fondsanteile81,20,8
davon Cashfonds80,4
davon sonstige Fondsprodukte0,80,8
Aktien0,0*)0,0*)
Summe81,30,8

Während durch Abgänge von Wertpapieren in der Bereichsperiode kein Veräußerungsgewinn anfiel (Vorjahr: 0,2 Mio. Euro) wurde in der Berichtsperiode aufgrund gestiegener Börsekurse eine erfolgsneutrale Wertänderung in Höhe von 0,1 Mio. Euro (Vorjahr: 0,0 Mio. Euro) vorgenommen.

44. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte

Die im Vorjahr ausgewiesenen zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte in Höhe von 223,7 Mio. Euro standen im Zusammenhang mit der Natriumhypochloritanlage in Moskau. Die Veräußerung erfolgte am 30. Oktober 2014 (siehe Erläuterung 27. Sonstige betriebliche Erträge).

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