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Vermeidung von Interessenskonflikten

Die persönlich haftende Gesellschafterin und der Aufsichtsrat der Fresenius SE & Co. KGaA sind dem Unternehmensinteresse verpflichtet. Sie verfolgen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit weder persönliche Interessen noch gewähren sie anderen Personen ungerechtfertigte Vorteile. Nebentätigkeiten oder Geschäfte der Organmitglieder mit dem Unternehmen sind dem Aufsichtsrat unverzüglich offenzulegen und von diesem zu genehmigen. Der Aufsichtsrat der Fresenius SE & Co. KGaA berichtet der Hauptversammlung über etwaige Interessenkonflikte und deren Behandlung.

Die Fresenius SE & Co. KGaA weist auf folgende Beziehungen hin, die zwischen Fresenius-Konzerngesellschaften und Unternehmen bestehen, bei denen Aufsichtsratsmitglieder der Fresenius SE & Co. KGaA bzw. Aufsichtsrats- oder Vorstandsmitglieder der Fresenius Management SE im Berichtsjahr eine Organfunktion oder eine sonstige Funktion ausübten:

Herr Prof. Dr. med. Albrecht, Mitglied des Aufsichtsrats der Fresenius SE & Co. KGaA, ist medizinischer Vorstand und Sprecher des Vorstands des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden sowie Mitglied der Aufsichtsräte der Universitätskliniken Aachen, Rostock und Magdeburg. Der Fresenius-Konzern unterhält mit diesen Kliniken regelmäßig Geschäftsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen. Herr Müller ist Aufsichtsratsmitglied unserer Gesellschaft und Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank AG, mit der der Fresenius-Konzern Geschäftsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen unterhält. Im Jahr 2011 leistete der Fresenius-Konzern Zahlungen an die Commerzbank AG in Höhe von rund 600.000 € für Dienstleistungen im Zusammenhang mit den Anleiheemissionen der Fresenius Medical Care. Herr Dr. De Meo, Vorstandsmitglied der Fresenius Management SE (vormals Vorstandsmitglied der Fresenius SE), war bis zum 6. Juli 2011 Aufsichtsratsmitglied der Allianz Private Krankenversicherungs-AG. Die vom Fresenius-Konzern an die Allianz gezahlten Versicherungsprämien betrugen im Berichtsjahr 4,34 Mio € (2010: 3 Mio €). Sie erfolgten zu marktüblichen Konditionen und in der marktüblichen Höhe.

Berater- oder sonstige Dienstleistungsbeziehungen zwischen Aufsichtsratsmitgliedern und der Gesellschaft bestanden bei Herrn Dr. Schenk, dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der Fresenius SE bis zum 28. Januar 2011, Mitglied des Aufsichtsrats der Fresenius Management SE seit 11. März 2010 und stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden derselben seit 12. Mai 2010. Herr Dr. Schenk ist Partner der international agierenden Rechtsanwaltssozietät Noerr LLP. Die Sozietät Noerr ist im Jahr 2011 für den Fresenius-Konzern rechtsberatend tätig geworden. Der Fresenius-Konzern hat der Anwaltssozietät Noerr insgesamt rund 1,43 Mio € im Jahr 2011 gezahlt (2010: 1 Mio €). Dies entspricht 2 % der Rechts- und Beratungskosten des Fresenius-Konzerns im Jahr 2011 (2010: 1,5 %). Davon entfielen rund 45.000 € auf Mandate, die Fresenius-Konzerngesellschaften außerhalb des Unternehmensbereichs Fresenius Medical Care betreffen. Mandate, die von Konzerngesellschaften des Unternehmensbereichs Fresenius Medical Care erteilt werden, unterliegen der separaten Zustimmungspflicht der Aufsichtsräte der Fresenius Medical Care Management AG sowie der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA. Der Aufsichtsrat der Fresenius Management SE und der Aufsichtsrat der Fresenius SE & Co. KGaA haben sich mit der Mandatierung eingehend beschäftigt. Der Aufsichtsrat der Fresenius Management SE hat dieser Mandatierung bei Stimmenthaltung von Herrn Dr. Schenk zugestimmt. Der Aufsichtsrat der Fresenius SE & Co. KGaA, in dem Herr Dr. Schenk nicht vertreten ist, hat der Mandatierung für die Zeit vom 1. Januar 2011 bis zum Formwechsel einstimmig zugestimmt. Die Beschlussfassung erfolgte jeweils auf der Grundlage einer schriftlichen Aufsichtsratsvorlage unter Auflistung aller Einzelmandate und aller Rechnungen für die Einzelmandate. Sämtliche Zahlungen im Geschäftsjahr 2011 erfolgten erst nach Zustimmung des Aufsichtsrats.

Berater- oder sonstige Dienstleistungsbeziehungen zwischen Aufsichtsratsmitgliedern und der Gesellschaft bestanden ferner bei Herrn Prof. Dr. h. c. Berger, der sowohl dem Aufsichtsrat der Fresenius Management SE als auch der Fresenius SE & Co. KGaA angehört und zugleich Gesellschafter der Roland Berger Strategy Consultants ist. Der Fresenius-Konzern hat dieser Gesellschaft 675.000 € für erbrachte Dienstleistungen im Jahr 2011 gezahlt (2010: 0,2 Mio €). Der Aufsichtsrat der Fresenius Management SE und der Fresenius SE & Co. KGaA haben sich mit dieser Mandatierung eingehend beschäftigt. Der Aufsichtsrat der Fresenius Management SE und der Aufsichtsrat der Fresenius SE & Co. KGaA haben dieser Mandatierung bei Stimmenthaltung von Herrn Prof. Dr. h. c. Berger zugestimmt. Die Beschlussfassung erfolgte jeweils auf der Grundlage einer schriftlichen Aufsichtsratsvorlage und vor Bezahlung der Rechnungen für die Dienstleistungen.

Die im vorstehenden Abschnitt „Vermeidung von Interessenkonflikten“ genannten Beträge in Euro sind Nettobeträge. Darüber hinaus wurde die jeweilige Mehrwert- bzw. Versicherungssteuer gezahlt.

Sonstige Berater-, Dienstleistungs- und Werkverträge zwischen Aufsichtsratsmitgliedern und der Gesellschaft bestehen nicht.

Die Angaben zu den nahestehenden Personen hat Fresenius in den Quartalsfinanzberichten des Jahres 2011 sowie im Geschäftsbericht öffentlich gemacht.

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