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Fresenius Medical Care

Seit dem Berichtsjahr 2010 koordiniert der Geschäftsbereich Global Manufacturing Operations (GMO) die weltweiten Beschaffungsprozesse. Kernaufgabe von GMO ist, die Kompetenzen innerhalb von Fresenius Medical Care eng aufeinander abzustimmen. Dies betrifft Produktionsverfahren und -prozesse, das Qualitätsmanagement, den strategischen Einkauf und die Steuerung der Lieferkette. Ziel ist es,

  • die Effizienz der Abläufe weiter zu steigern,
  • Risiken und Kosten besser zu steuern sowie
  • in der Fertigung noch profitabler zu werden.

Aus unseren bislang regional organisierten Produktionsstandorten entstand ein integriertes Produktionsnetz. Standorte mit langjähriger Fertigungserfahrung wurden zu unternehmensweiten Kompetenzzentren ernannt; damit fördern wir den internationalen Austausch von erfolgreichen Verfahren und Methoden unserer Produktion. Des Weiteren prüfen wir, inwieweit sich die Produktionsstätten in den Regionen gegenseitig mit Produkten und Teilerzeugnissen versorgen können. Dies bezieht sich auf Produkte, die an lokale Anforderungen anpassbar sind und zugleich auf einheitlichen Kernmaterialien und -technologien basieren. Produktionskapazitäten können so weltweit flexibel und damit effizienter eingesetzt werden.

Der Geschäftsbereich GMO beobachtet weltweit die Entwicklung der Beschaffungsmärkte sowie wesentlicher Währungen. Es gilt, internationale Preisvorteile auszunutzen, wenn wir Rohstoffe und Komponenten für die Produktion erwerben. Gleichzeitig sollen Risiken besser ausgeglichen werden, z. B. potenzielle Kosten durch Währungsschwankungen oder Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten.

Alle Standorte sollen mit Rohstoffen und Komponenten gleichbleibend hoher Qualität versorgt werden. Deshalb vergeben wir unsere Aufträge zunehmend an Lieferanten, die international agieren und über weltweite Produktionskapazitäten verfügen. Unser Lieferantenmanagement wird ergänzt durch unser Risikomanagement. Dieses überwacht die Beziehungen zu strategischen Lieferanten nach einheitlichen Kriterien. Dazu gehören die Solvenz unserer Zulieferer, kurz- und mittelfristige Lieferkapazitäten und Währungsrisiken sowie Qualitätsrisiken, aber auch die Wahrscheinlichkeit von Naturkatastrophen.

In Europa, dem Nahen Osten, Afrika sowie Lateinamerika haben wir ein Projekt mit dem Ziel initiiert, die Bedarfsplanung zu standardisieren. Dazu gehört auch eine automatisierte Nachschubsteuerung. Sie sorgt dafür, dass unsere Landeslager beliefert werden, wenn der Warenbestand eine definierte Untergrenze erreicht. Das System dient nicht nur dazu, die Lieferfähigkeit zu gewährleisten, wir wollen damit auch Kosten für Lagerhaltung einsparen.

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