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Qualitätsmanagement

Die Qualität unserer Produkte und Therapien ist Voraussetzung für beste medizinische Versorgung. Alle Prozessabläufe unterliegen höchsten Qualitäts- und Sicherheitsansprüchen zum Wohle der Patienten und zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unser Qualitätsmanagement hat die folgenden drei Schwerpunkte:

  • wertschöpfende, auf Kundenanforderungen und Effizienz ausgerichtete Prozesse zu erkennen,
  • diese mithilfe von Kennzahlen zu überwachen und zu lenken und
  • Abläufe zu verbessern.

Diese Schwerpunkte beziehen sich sowohl auf die Qualität unserer Produkte als auch auf alle Dienstleistungen und Therapien, die wir erbringen. Unser Qualitätsmanagement umschließt ferner alle Produktgruppen, wie Arzneimittel, medizintechnische Produkte und Nahrungen, und darüber hinaus unsere Kliniken.

Unser Qualitätsmanagementsystem wird von uns in regelmäßigen internen Audits überprüft und durch externe Organisationen zertifiziert. Bereits während ihrer Entwicklung werden alle Produkte intensiven Kontrollen unterzogen. Für Arzneimittel müssen zusätzlich Zulassungsunterlagen auf Basis von nationalen und internationalen Bestimmungen vorbereitet und eingereicht werden. Medizinprodukte durchlaufen, z. B. in Europa, ein Konformitätsbewertungsverfahren, das die Übereinstimmung mit geltenden Normen belegt. Bei unseren enteralen Nahrungen wird bereits bei deren Entwicklung das HACCP-Konzept (Hazard Analysis Critical Control Point) berücksichtigt. Dies ist eine anerkannte Methode, um Risikobereiche in der Produktion von Lebensmitteln zu identifizieren und zu prüfen. In unseren Produktionsstätten ist das Qualitätsmanagementsystem gleichfalls etabliert. Neben dem kontrollierten Einsatz von Materialien, validierten Herstellungsverfahren, Umgebungskontrollen sowie Inprozesskontrollen findet eine chargenweise Kontrolle und Freigabe der Produkte statt. Unser Qualitätsmanagement berücksichtigt auch Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter, beispielsweise im Umgang mit gefährlichen Substanzen. Unsere Produktionsstandorte werden regelmäßig von Überwachungsbehörden oder unabhängigen Institutionen inspiziert. Auch die Vertriebsbereiche sind in das Qualitätsmanagementsystem eingebunden. Im Vertriebsprozess können wir z. B. jederzeit nachvollziehen, welche Charge an welchen Kunden geliefert wurde.

In den vergangenen Jahren hat HELIOS − zusammen mit der Technischen Universität (TU) Berlin − ein Qualitätsmanagementsystem für Krankenhäuser entwickelt und aufgebaut. Gemessen wird die medizinische Ergebnisqualität im Krankenhaus anhand von Qualitätsindikatoren aus Routinedaten der jeweiligen Behandlung. Diese Methode hat in Kombination mit Peer-Review-Verfahren nachweislich zu erheblichen Verbesserungen der medizinischen Behandlungsqualität und der Patientensicherheit geführt. Über 500 Kliniken in Deutschland, Österreich und der Schweiz setzen inzwischen ein Qualitätsmanagementsystem nach dem Vorbild des HELIOS-Verfahrens ein. Im vergangenen Jahr wurde das Konzept flächendeckend bei den Niederösterreichischen Landeskliniken eingeführt, die es seitdem zur internen Steuerung nutzen. Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit veröffentlicht ab dem Jahr 2012 die Kennzahlen der Behandlungsergebnisse sämtlicher Schweizer Akutspitäler. Die Umsetzung dieser Schweizer Qualitätsindikatoren stützt sich ebenso auf das von HELIOS und der TU Berlin entwickelte System.

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