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Fresenius Helios

Krankenhäuser sind Teil des Gesundheitswesens und tragen für den Umweltschutz besondere Verantwortung: Sie sollen sorgsam mit Ressourcen und Energien umgehen und den hohen Anforderungen an eine ordnungsgemäße Abfallentsorgungen sowie Hygiene gerecht werden. Gesundheitliche Risiken für Patienten, Mitarbeiter sowie das örtliche Umfeld gilt es zu vermeiden.

HELIOS versteht das Entsorgungsmanagement als Prozess. Dieser beginnt mit der Abfallvermeidung und mündet darin, Abfälle konsequent zu verwerten oder umweltverträglich zu entsorgen. Alle Abfälle werden standardisiert erfasst und in Abfallgruppen kategorisiert. Berücksichtigt werden Anforderungen an den Umweltschutz, den Arbeitsschutz, den Infektionsschutz und die Krankenhaushygiene. Das trifft besonders auf wesentliche Abfallgruppen zu: erstens auf Klinikabfälle, z. B. aus Geburtshilfe, Diagnose, Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten beim Menschen und zweitens auf gemischte Siedlungsabfälle. Dazu gehören allgemeine Abfälle wie z. B. Hausmüll, Sperrmüll und Wertstoffe. Im Jahr 2011 betrug die Gesamtabfallmenge in allen HELIOS-Kliniken 11.960 t (2010: 11.631 t). Davon entfallen allein rund 99 % auf die zwei vorgenannten Abfallgruppen.

Ein wesentlicher Verursacher des Energieverbrauchs in Krankenhäusern ist die erforderliche Klimatisierung der Arbeits- und Patientenräume. So müssen Wärme abgebende medizintechnische Geräte wie Kernspintomografen, Computertomografen und andere Geräte für bildgebende Untersuchungen, Linearbeschleuniger sowie Linksherzkatheter-Messplätze dauerhaft gekühlt werden. Des Weiteren erhöht sich der Energiebedarf durch die zunehmende IT-Technik, da Serverräume betrieben und gekühlt werden müssen.

Eine andere wichtige Rolle für den Energieverbrauch spielt auch der bauliche Zustand eines Krankenhauses. HELIOS investiert im Rahmen baulicher Maßnahmen nachhaltig in den Umweltschutz. Alle Neubauten und Gebäudemodernisierungen entsprechen den Anforderungen an eine effiziente Wärmedämmung gemäß der aktuellen Energiesparverordnung. Im Jahr 2011 betrugen die Kosten für Instandhaltung wie auch im Vorjahr 84 Mio €.

HELIOS wickelt über eine zentrale Einkaufsplattform den Energieeinkauf für alle Kliniken der Gruppe online ab. Diese Plattform liefert neben den Verbrauchsdaten der Standorte auch Anhaltspunkte, um überdurchschnittlich hohe Energieverbräuche zu identifizieren und entsprechend zu reagieren. Darüber hinaus nutzen die HELIOS-Kliniken zunehmend Wärme aus regenerativen Energien, z. B. Holzpellets. Die daraus erzeugte Wärme ist CO2-neutral und damit deutlich umweltschonender als Wärme aus Gas oder Erdöl. Nach dem Standort Borna folgten fünf weitere Standorte im Jahr 2011, sodass nunmehr sechs Kliniken einen Teil der benötigten Wärme aus regenerativen Energien gewinnen. Im Jahr 2012 werden weitere Standorte hinzukommen. Ziel ist es, schrittweise alle HELIOS-Kliniken, bei denen Baumaßnahmen anstehen oder vorgesehen ist, den Heizkessel zu ersetzen, auf die Wärmegewinnung durch Holzpellets umzustellen.

Der Wasserverbrauch in allen HELIOS-Kliniken belief sich auf 2.140.000 m3 (2010: 2.055.000 m3). Der Anstieg in Höhe von 4 % ist vornehmlich zurückzuführen auf die im Jahr 2011 erfolgte Erstkonsolidierung der Klinikstandorte Helmstedt und Rottweil. Ohne diese Kliniken wäre der Wasserverbrauch leicht gesunken. Der größte Anteil des Wasserverbrauchs entfällt auf die Sterilisation, die Prozesskühlung sowie die Wasseraufbereitungsanlagen. Eine zu hohe Wassereinsparung ist wenig sinnvoll, da durch zu geringen Wasseraustausch in den Rohrleitungen hygienische Probleme auftreten können. Um die vorgegebenen Grenzwerte entsprechend der Trinkwasserverordnung in Deutschland einzuhalten, müssten wenig genutzte Leitungsabschnitte in regelmäßigen Abständen gespült werden. Dies erhöht wiederum den Verbrauch von Wasser. Um ihn dennoch zu senken, wird in einigen Krankenhäusern Brunnenwasser eingesetzt, z. B. für die Kühltürme von Klimaanlagen.

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