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Fresenius Vamed

Das Gesundheitswesen muss in Zukunft noch stärker dem Prinzip der Nachhaltigkeit gerecht werden. Im Projektgeschäft integriert VAMED die jeweiligen nationalen Umweltvorgaben bereits in die Planung von Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen als aktiven Beitrag für den Umweltschutz. Insbesondere in Wachstumsmärkten in Afrika und Asien ist das umfassende Wissen von VAMED im Bereich Umweltmanagement ein wichtiger Erfolgsfaktor. VAMED baute und betreibt beispielsweise ein Krankenhaus in Gabun, Afrika, mit einer modernen Abwasserreinigungsanlage und einer Hochtemperatur-Müllverbrennungsanlage nach europäischem Standard.

Auch im Dienstleistungsgeschäft hat VAMED wesentliche Erfolge erzielt. So obliegt dem Unternehmensbereich seit 25 Jahren die Verantwortung für die technische Betriebsführung des AKH, Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien – Medizinischer Universitätscampus. Das AKH ist einer der größten Betriebe Österreichs mit mehr als 10.000 Beschäftigten. Seit dem Jahr 1996 ist die Betriebsfläche des AKH durch Neubauten um rund 9 % gestiegen. Im Vergleich zum Jahr 1996 sank der Energie- und Trinkwasserverbrauch erheblich, in Anbetracht der vergrößerten Betriebsfläche ein beachtlicher Erfolg. Der Stromverbrauch reduzierte sich um 12 %, der Bedarf an Fernwärme um 21 % und der Trinkwasserverbrauch sogar um 43 %. Daraus resultierend verringerte sich der direkte und indirekte Schadstoffausstoß des AKH.

Im Vergleich zum Jahr 1996 sanken die Emissionen bis heute um 14 %. Das internationale Ziel des Kyoto-Protokolls von 5,2 % wurde somit um fast das Dreifache übertroffen. Der Erfolg gründet sich vor allem auf eine verbesserte Klimatisierung und Wärmerückgewinnung. Neben CO2 werden auch weitere Treibhausgase bei der Erfüllung der Kyoto-Ziele berücksichtigt. Das AKH hat sich zusammen mit VAMED zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2012 den Schadstoffausstoß um das Dreifache der im Kyoto-Protokoll verlangten Menge zu verringern.

In den vergangenen 15 Jahren hat VAMED zudem im Bereich des Abfallmanagements des AKH wesentliche Verbesserungen erreicht. Ein Schwerpunktprojekt war z. B. die Abfalltrennung. Gegenüber dem Jahr 2010 reduzierten wir die Menge der als gefährlich deklarierten medizinischen Abfälle um weitere 5 %; seit dem Jahr 1995 haben wir die Gesamtmenge um rund 65 % gesenkt. Der Anteil an Alt- und Wertstoffen beträgt rund 31 % vom Gesamtabfallaufkommen.

VAMED arbeitet darüber hinaus aktiv in Arbeitskreisen und Gremien, die die für das Krankenhaus geltenden ÖNORMEN erstellen. Dies sind österreichische Standards, die vom Austrian Standards Institute verabschiedet werden. Darüber hinaus wurde bereits im Jahr 2009 eine internationale Arbeitsgruppe zum Thema Hospital Waste der IWWG (International Waste Working Group) gegründet. IWWG ist eine internationale Arbeitsgruppe von Wissenschaftlern und Unternehmen, die sich mit nachhaltigem Abfallmanagement beschäftigt.

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