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Zwischenbericht zum 1. Quartal 2009

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

MLP erzielt über 98% seiner Gesamterlöse in Deutschland und wird demzufolge überwiegend von der wirtschaftlichen Entwicklung in diesem Markt beeinflusst. Der konjunkturelle Abschwung, ausgelöst von der weltweiten Finanzkrise, hat sich in Deutschland zu Beginn des Jahres weiter fortgesetzt. Da die deutsche Wirtschaft durch ihre Exportorientierung besonders stark an die Entwicklung der Weltwirtschaft gebunden ist, trifft sie der weltweite Rückgang der Nachfrage in besonderem Maße. So hatte sich der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bereits im letzten Quartal 2008 mit -2,1% deutlich verstärkt. Experten rechnen im ersten Quartal 2009 mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 2,2% gegenüber dem Vorquartal.

Auch am Arbeitsmarkt ist die Konjunkturschwäche inzwischen deutlich spürbar. Die Arbeitslosenquote stieg im ersten Quartal auf 8,5% an, während sie am Vorjahresende noch 7,4% betrug. Viele Unternehmen nutzen das Mittel der Kurzarbeit, wodurch derzeit die negative Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt noch gemildert wird.

Der private Konsum schafft kein Gegengewicht zum Rückgang der Produktion, und dies obwohl die Maßnahmen der staatlichen Konjunkturprogramme den privaten Konsum anregen sollten. Die negativen Erwartungen für den Arbeitsmarkt wirken zudem dämpfend auf den privaten Konsum.

Das im ersten Quartal weiterhin schwache gesamtwirtschaftliche Umfeld in Deutschland hat die Unsicherheit bei den Verbrauchern noch erhöht. Für MLP bedeutete dies, dass Kunden Entscheidungen über langfristige Investitionen, wie zum Beispiel den Abschluss von Altersvorsorgeverträgen oder Investitionen in Vermögensmanagementkonzepte, zögerlich getroffen haben.