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Leifheit-Jahresfinanzbericht 2012

Jahresfinanzbericht 2012 Leifheit-Konzern48 achten, ist ungebrochen. Die Verbraucher reagieren heute in ihrem Konsumverhalten viel sensibler als früher. Leif- heit ist ein Unternehmen mit einem hohen Engagement in diesem Bereich und kann hiervon überproportional profitieren. Wir sind in der Wahrnehmung der Verbraucher bereits als nachhaltiges Unternehmen mit langlebigen Produkten fest verankert. • Der Wunsch nach Entschleunigung, der aus einem an- haltend hohen Stresslevel, starken Belastungen am Ar- beitsplatz oder generell aus Gefühlen der Überforderung resultieren kann, wird auch weiterhin das Konsumenten- verhalten beeinflussen. In diesem Zusammenhang sehen wir für die Produktkategorie Wellbeing positive Effekte. Mit unseren auf eine Steigerung des Wohlbefindens fokussierten Produkten, die unter der Marke Soehnle geführt werden, adressieren wir in besonderem Maße die beschriebenen Bedürfnisse. • Für Deutschland wird bis 2014 eine wachsende Anzahl der Haushalte prognostiziert. Dies liegt vor allem an der steigenden Zahl der Ein- und Zweipersonenhaushalte. Mit Blick auf die historische Entwicklung wächst zudem die durchschnittliche Wohnfläche pro Wohnung. Wir gehen davon aus, dass sich diese Dynamik in der Zukunft positiv auf den Leifheit-Konzern mit seinem auf Haushaltsartikel ausgerichteten Geschäftsmodell auswirken wird. Neben allgemeinen Markttrends analysieren wir auch regelmäßig die heutigen und künftigen Bedürfnisprofile, Erwartungen und Wunschvorstellungen unserer Endkon- sumenten innerhalb der Produktkategorien. Wir begegnen Marktchancen mittels unserer Mehrjahres- strategie „Leifheit GO!“. Diese fokussiert sich auf die drei Bereiche: Marken- und Kommunikationsstrategie, interna- tionale Vertriebsstrategie sowie Steigerung der Effizienz. Im Rahmen unserer Marken- und Kommunikationsstrategie fokussieren wir uns auf die Marken Leifheit und Soehnle, die wir durch eine zielgruppenorientierte Kommunikation und die konsequente Fortsetzung unserer Dachmarkenstrategie weiter stärken werden. Auch im Geschäftsjahr 2013 wird Leifheit wieder eine Reihe innovativer Produkte auf den Markt bringen. Wir schaffen uns damit die Möglichkeit, unsere Marktanteile weiter zu steigern. Mithilfe unserer internationalen Vertriebsstrategie schaf- fen wir die Möglichkeit, unsere Position im Wettbewerb weiter auszubauen. Hierfür haben wir klar umrissene Fokusmärkte definiert, reagieren aber flexibel auf sich verändernde Marktbedingungen. Daneben werden wir das Thema E-Commerce weiter vorantreiben. So nutzen wir die Wachstumschancen aus dem veränderten Infor- mations- und Kaufverhalten der Konsumenten. Unter dem Begriff „POS-Excellence“ entwickeln wir darüber hinaus intelligente und hochwertige Präsentationslösungen für den stationären Handel. Ziel der Initiative ist es, unsere Handelspartner mit exzellenten POS-Lösungen zu unter- stützen, die das qualitative Wachstum steigern und damit die Wertschöpfung erhöhen. Gleichzeitig positioniert sich Leifheit auf diese Weise als qualitativ hochwertige Marke bei den Konsumenten und kann so vom zunehmenden Trend zu mehr Qualitätsbewusstsein profitieren. Risiken Risikomanagementsystem Die Risikostrategie von Leifheit basiert auf dem ­globalen Ziel des Fortgangs der Geschäftstätigkeit. Zentrales Element des Risikomanagementsystems ist der syste- matische ­Risikomanagementprozess, der regelmäßig durchlaufen wird. Am Anfang dieses Prozesses steht die Risikoidenti­fikation, bei der halbjährlich alle Gefahren­ quellen, Schadenursachen und Störpotenziale in einheit- lichen Risikotabellen systematisch analysiert und doku- mentiert werden. Die ­Risikoidentifikation erstreckt sich auf alle Geschäftsbereiche des Leifheit-Konzerns sowie auf die wesentlichen Beteiligungen. Treten neue Risiken auf, informiert der ­Risikoverantwortliche im Rahmen der ­Ad-hoc-Berichterstattung unverzüglich. Die identifizierten Risiken werden nach ihrem Schaden­ ausmaß sowie ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet und eingestuft. Darüber hinaus werden Einzelrisiken unter­ einander systematisch auf Abhängigkeiten analysiert und gegebenenfalls zu neuen Risiken zusammengefasst. Die dabei entstehende aggregierte Form aller einzelnen Risiko- tabellen stellt das sogenannte Risikoinventar dar. Dieses wird grafisch in einer Risk Map dargestellt und an Vorstand sowie Aufsichtsrat kommuniziert. Zur Risikosteue­ rung werden von den jeweiligen Risikoverantwortlichen zu jedem Risiko Maßnahmen zur Vermeidung, Verminderung oder Überwälzung des Risikos in der Risikotabelle definiert, dokumentiert und aktiv umgesetzt. Der jeweilige Status der Gegenmaßnahme wird ebenfalls vom Risikoverantwort­ lichen in der Risikotabelle dokumentiert. Zur Risikoüberwachung sind allgemeine Warnindikatoren sowie fallspezifische Indikatoren für konkrete Einzelrisiken definiert. Alle Indikatoren werden regelmäßig beobachtet, um Risiken und die Wirksamkeit von eingeleiteten Gegen- maßnahmen besser steuern zu können. Im Handbuch zum Risikomanagementsystem werden die Berichterstattung und die Aufbauorganisation klar definiert.

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